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Transportale 2003 Realisierung im (Stadt-)Raum Vom 13. April bis 11. Mai 2003 realisieren Künstlerinnen und Künstler temporäre Projekte entlang der S-Bahn-Linie S2 - in der Bahn, auf den Bahnsteigen und im Umfeld. 15 Annäherungen an eine Idee, _________________________Berlin neu zu erfahren Die S-Bahn-Linie S2 verbindet nach Norden und nach Süden das historische und aktuelle Zentrum Berlins mit den industriellen Zonen und den fast dörflichen Vororten. Dabei passiert sie auch mehrmals die ehemalige Grenze zwischen Ost und West. TRANSPORTale zeigt die S-Bahn nicht nur als ein Transportmittel für Menschen, sondern auch für Ideen und zugleich als eine Raum- und Zeitschneise. Die Künstlerinnen und Künstler implantieren ungewöhnliche Dinge an gewöhnlichen Orten und lebendige Ereignisse in toten Zonen. Sie tun dies mit Witz und Ironie, kritisch, nachdenklich, manchmal auch spielerisch. Wie der Name transpORTale andeutet, beziehen sich ihre konzeptuellen Arbeiten auf den jeweils konkreten Ort. Die ?x201E;Bilder?x201C; und Szenen, die dabei entstehen, drängen sich nicht auf wie die Werbung. Die Betrachter können sie beiläufig bemerken, suchen, entdecken und dabei vielfältige Erfahrungen machen. Und in einigen Projekten kommen sie dabei auch selbst ins ?x201E;Bild?x201C;. Alle Kunstprojekte befinden sich auf unterschiedliche Weise im Prozess: Erst durch die Assoziationen der Betrachter werden sie vervollständigt und individuell neu zusammengesetzt. Dabei erhält die Alltagswahrnehmung vielfältige Anregungen für einen Zwischenstopp: Mitten in bewegter Umgebung ergibt sich die Chance, die Zeit anzuhalten und eigenen Gedanken nachzugehen. Beteiligte KünstlerInnen: Susanne Ahner, Roswitha Baumeister, Marc Bijl, Dagmar Demming, Thorsten Goldberg, Gunda Förster, Azade Köker, Victor Kégli, Chantal Labinski, Inge Mahn, Andrea Pichl & Tilman Wendland, Norbert Radermacher, Arne Reinhardt, Mario Rizzi , Karla Sachse. |
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