12.05.2007 HAUS am KLEISTPARK


Pressemitteilung
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FRIDA A LOS 100 AÑOS
Ausstellung und Begleitprogramm:
25. Mai - 8. Juli 2007
zu Frida Kahlos 100. Geburtstag

Pressevorgespräch:
24. Mai 11 Uhr im HAUS am KLEISTPARK
Die Künstlerinnen und mexikanische Wissenschaftler/innen sind anwesend.

Eröffnung:
Do, 24. Mai 2007, 19.00 Uhr,
HAUS am KLEISTPARK,
Grunewaldstr. 6-7, 10823 Berlin

Ausstellungsdauer:
25. Mai – 8. Juli 2007,

Verlängerte Öffnungszeiten
Di – So 11.00 bis 19.00 Uhr


Bitte beachten Sie unser Rahmenprogramm (siehe unten)

100 Jahre Frida Kahlo
Rezeption – Hommage – Festveranstaltung

Kaum eine Künstlerin hat mit ihrem Leben und Werk über geografische Grenzen hinweg so sehr inspiriert wie die in Mexiko-Stadt geborene Frida Kahlo.
Ihre Schönheit, stilisierte Selbstinszenierung und Lebenslust sowie ihre psychische Energie, mit der sie trotz der tragischen Lebensumstände ein umfangreiches und ungewöhnliches Werk geschaffen hat, machten sie schon zu Lebzeiten zu einem Mythos.
Ihr 100. Geburtstag am 6. Juli 2007 ist nun Anlass, über Frida Kahlo und ihr Werk im Spiegel ihrer Rezeption in Film und Fotografie, als Quelle der Inspiration für Künstlerinnen und der Legendenbildung zu diskutieren:
Im Begleitprogramm analysieren die Fotohistorikerin Emma Cecilia García Krinsky und der Kunstwissenschaftler John Mraz aus Mexiko-Stadt die Visualisierung Kahlos in Film und Fotografie. Die ebenfalls aus Mexiko-Stadt stammende Philosophin und Spezialistin für feministische Kunst, Eli Bartra, betrachtet die Wirkungen von Kahlos Werk in der mexikanischen Volkskunst und der zeitgenössischen mexikanischen und europäischen Kunst.
Die Autorin Annette Seemann aus Weimar beleuchtet Religion und Kunst im Leben Kahlos und die Sozialwissen-schaftlerin Gaby Franger aus Coburg untersucht das „Phänomen Frida Kahlo“ als Kultfigur der feministischen Bewegung.
Die Ausstellung: „Frida a los 100 años“ im HAUS am KLEISTPARK zeigt Fotografien von Frida Kahlo von der Fotografin Gisèle Freund aus den 50er Jahren. Fotos aus familiären Beständen geben einen Einblick in die kreative Tradition der Künstlerfamilie Kahlo: von Vater Wilhelm (Guillermo) Kahlo, Fridas Neffen Antonio Kahlo und dessen Tochter Cristina Kahlo. Diese Fotos zeigen Frida selbst und das Umfeld, das sie inspiriert hat.
Ein weiterer Schwerpunkt ist eine Hommage an Frida Kahlo von den Künstlerinnen Renate Reichert und Gisela Weimann: Reichert variiert in „Frida mi vida“ mit 100 Objektkästen das Bild „Die beiden Fridas“ und unterbreitet einen fröhlichen Gegenvorschlag zur Tragik ihres Lebens. Weimann zeigt unter dem Kahlo-Zitat „Wozu brauche ich Füße, wenn ich Flügel zum Fliegen habe“ 100 Aquarelle aus ihrem „Teploztlaner Tagebuch“, inspiriert von der einzigartigen Kultur und dramatischen Geschichte Mexikos, mit der sich Frida Kahlo identifizierte.
Die Festveranstaltung am 6. Juli, an Frida Kahlos 100. Geburtstag, findet im Kino Babylon statt mit der Vorführung des Films Frida, naturaleza viva von Paul Leduc. Die Gruppe „Mariachi Internacional El Dorado“ wird zur Eröffnung und zur Finissage einige der von Frida besonders geliebten „Corridos“ spielen.
Ausstellung und Begleitprogramm sind ein Kooperationsprojekt des Kunstamtes Tempelhof-Schöneberg mit dem mexikanischen Außenministerium, der Botschaft von Mexiko, dem Instituto Cervantes, dem Ibero-Amerikanischen Institut Berlin, der Senatskanzlei Berlin / Städtepartnerschaft Berlin-Mexiko Stadt, der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, dem babylon berlin:mitte sowie der Förderband Kulturinitiative Berlin.

Weitere Informationen zu Ausstellungen und Rahmenprogramm (872 KB) siehe Einladungsfolder (1002 KB),
auch herunterzuladen unter:www.hausamkleistpark-berlin.de


Verlängerte Öffnungszeiten
Di – So 11.00 bis 19.00 Uhr

Der Eintritt ist frei!



Fahrverbindung:
U-Bahn: U7 Kleistpark
Buslinien: M 48, 106, 187, 204


HAUS am KLEISTPARK
Kunstamt Tempelhof-Schöneberg
Grunewaldstr. 6-7, 10823 Berlin

Tel.: 7560-6964, Fax: 7560-4613
e-mail
hausamkleistpark-berlin@t-online.de
Web
www.hausamkleistpark-berlin.de



Rahmenprogramm


DIENSTAG, 29. MAI 2007, 19.00 Uhr

Ibero-Amerikanisches Institut Simón-Bolívar-Saal
Potsdamer Str. 37
10785 Berlin,
Tel. 2662526

Emma Cecilia García Krinsky: “Frida a través del lente fotográfico” (Frida durch das Objektiv der Fotokamera)

John Mraz: “Frida va al cine” (Frida kommt ins Kino). In spanischer Sprache mit deutscher Simultanübersetzung.

Emma Cecilia García Krinsky, (Fotohistorikerin, Koordinatorin der Fundación Cultural Mariana Yampolsky, Mexiko-Stadt) stellt die mexikanische Portraitfotografie zwischen 1920 und 1955 vor und zeigt den Blick auf Frida Kahlo durch das Objektiv der Kamera, sowohl von deutschen Emigranten wie dem Maler Juan Guzmán und ihrem Vater Guillermo Kahlo als auch von den großen mexikanischen Fotografen der Zeit.
Professor Dr. John Mraz, (Kunstwissenschaftler, Universidad Autónoma de Puebla) analysiert zwei Filme über Frida Kahlo und ihre Beziehung zu Diego Rivera, vergleicht dabei Wirklichkeit und Fiktion sowie die Unterschiede zwischen der US-amerikanischen und der mexikanischen Darstellung: Frida, naturaleza viva (Paul Leduc, 1983) und Frida (Julie Teymor, 2002).



DONNERSTAG, 31. MAI 2007, 19.00 Uhr

HAUS am KLEISTPARK
Grunewaldstraße 6-7
10823 Berlin,
Tel. 7560-6964


Eli Bartra: “Irradiaciones de Frida Kahlo“ (Frida Kahlos Ausstrahlung). In englischer Sprache.

Professor Dr. Eli Bartra, (Philosophin und Spezialistin für weibliche Ästhetik, Universidad Autónoma Metropolitana, Mexiko-Stadt) zeigt und analysiert Metamorphosen von Frida Kahlos Werk, das in der mexikanischen Volkskunst in Form von “Friditas“ (kleinen Fridas), Nachbildungen ihrer Bilder aus Ton, und in der zeitgenössischen bildenden Kunst in Europa und Mexiko in vielfältiger Weise wieder aufersteht.



DIENSTAG, 12. JUNI 2007, 19.00 Uhr

HAUS am KLEISTPARK
Grunewaldstraße 6-7
10823 Berlin,
Tel. 7560-6964


Annette Seemann: “Ich habe mich in eine Heilige
verwandelt“

Dr. Annette Seemann, (freie Autorin, Weimar) betrachtet Religion und Kunst im Leben von Frida Kahlo unter vier Aspekten: Die eigenen Wurzeln in Katholizismus und Judentum; ihr Verhältnis zur altmexikanischen Religion und dem Totenkult; ihre Selbststilisierung zur Heiligen und der Marxismus als Religionsersatz und Frida Kahlo als linke Feministin "avant la lettre"?



FREITAG, 6. JULI 2007, Einlass ab 19.00 Uhr

babylon berlin:mitte
Rosa-Luxemburg-Str. 30
10178 Berlin
Tel. 242 59 69
Eintritt: 6,50 Euro

Festveranstaltung:
Frida Kahlos 100. Geburtstag

Begrüßung:
Gonzalo del Puerto, Leiter der Kulturabteilung des Instituto Cervantes in Berlin.

Film:
“Frida, naturaleza viva“ (Paul Leduc, 1983)

Live-Musik:
Die “Mariachi Internacional El Dorado”
singen die von Frida Kahlo besonders geliebten “Corridos”, gefühlvolle populäre mexikanische Lieder von Liebe, Leid und Heldentaten.




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