Informationen zu den vergangenen Ausstellungen
WIR WAREN NACHBARN finden Sie hier:

Rathaus Schöneberg, Ausstellungshalle







Wir waren Nachbarn 2009




„… Erinnerung bedarf der Konkretisierung, und die erfolgt immer im Kleinen, also in der unmittelbaren Lebenswelt. Wo könnte man sich den Spuren der einstigen Bürger, die vertrieben, verdrängt, verjagt, ermordet wurden, weil sie Juden waren, besser annähern als in ihrer ehemaligen Umgebung, in der sie gelebt haben. Deshalb plädiere ich für eine Dauerausstellung, die das Schicksal der einstigen jüdischen Nachbarn in lebendiger (…) Erinnerung hält. Die Ausstellung gibt es schon: "Wir waren Nachbarn‘ im Rathaus Schöneberg.“
Prof. Dr. Wolfgang Benz, Zentrum für Antisemitismusforschung, Technische Universität Berlin




Wir waren Nachbarn 2008





„Viele Anfragen von Besuchern Berlins, die Angebote zur Geschichte der Juden in der Stadt suchen, erreichen uns ständig. Aufgrund des beeindruckenden Konzepts empfehlen wir den Besuch der Ausstellung 'Nachbarn‘ gern. Wir unterstützen es daher, dass diese Ausstellung nicht nur in Intervallen, sondern ganzjährig zugänglich sein sollte. Eine ständige Ausstellung gelangt mehr ins Bewusstsein zuständiger Ansprechpartner solcher Anfragen als eine zeitweilige. So wird sowohl die Bekanntheit erhöht als auch die allgemeine Akzeptanz. Außerdem wird damit das Rathaus Schöneberg als Ort für Geschichtsvermittlung verstärkt in den Fokus rücken.“
Lala Süßkind, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin




Wir waren Nachbarn 2007




„… Es gibt keinen Berliner Bezirk, aber auch keine andere deutsche Stadt (soweit ich sehe), in denen der Umgang mit den Biografien der Verfolgten, mit ihrem Schicksal und nicht zuletzt auch mit ihrer eigenen Sicht auf die Verfolgungsgeschichte so ernst genommen und so fruchtbar für die Gegenwart gemacht worden ist. (…) Dazu kommt die Wirkung in den öffentlichen Raum, die Einladung zur Diskussion – nicht belehrend oder gar besserwisserisch, sondern nüchtern, sachlich und doch unüber-sehbar engagiert.“
Prof. Dr. Reinhard Rürup, Stiftung Topographie des Terrors, Berlin



Wir waren Nachbarn 2006




„Es wäre wünschenswert, wenn diese Ausstellung, die Einzelschicksale von Schöneberger Juden detailliert und eindrücklich darstellt, Anregung für jeden der Berliner Stadtbezirke wäre, über die vertriebenen und ermordeten Nachbarn aufzuklären. Vielleicht wäre sie auch ein sinnvoller Grundstock für einen Erinnerungsort für das Berliner Judentum. Schließlich gab es hier, in der deutschen Hauptstadt, einst die größte jüdische Gemeinschaft im Reich.“
Uwe Neumärker, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas



Wir waren Nachbarn 2005




Der Tagesspiegel vom 19.02.05
Autorin: Pascale Hugues
„…Wer die Aufarbeitung all dieser verlorenen Leben betrachtet, der fühlt Traurigkeit – schlichte und grenzenlose Traurigkeit. Aus der Arbeit, die seit Jahren im Bayerischen Viertel geleistet wird, ist für mich der eindrücklichste Erinnerungsort Berlins entstanden…..“
„… Die Ausstellungsinstallation verdichtet 20 Jahre Erinnerungsarbeit des Bezirks. …“


www.berlin-judentum.de



Veranstalter:
Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin
Abteilung Schule, Bildung und Kultur
Projektleitung und Kuratorin: Katharina Kaiser
Wissenschaftliche Koordination: Ruth Federspiel
Grunewaldstr. 6-7,
10823 Berlin
Tel: (030) 90277 - 6964, Fax: (030) 90277 - 4613
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