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Nach 2tägiger Umbauphase am 2. + 3. Juni wird der Berliner Teil der Ausstellung verlängert bis 22.06.03 "Verfolgung und Verwaltung" Die Rolle der Finanzbehörden bei der wirtschaftlichen Ausplünderung der jüdischen Bevölkerung in Deutschland Veranstaltungsort: HAUS am KLEISTPARK, Grunewaldstr. 6-7, 10823 Berlin 5. Mai - 1. Juni 2003 Mo bis So, 10 - 18 Uhr donnerstags bis 20 Uhr - Eintritt frei - Öffentliche Führung jeden Sonntag 11 - 12.30 Uhr für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Voranmeldung Tel: 030 - 7560 -47 03 / 69 64 Fax: 030 - 7560 - 4613 HAUS am KLEISTPARK Kunstamt Tempelhof-Schöneberg Grunewaldstr. 6-7, 10823 Berlin Tel.: 7560-6964, Fax: 7560 4613 U-Bahn: U7 Kleistpark Buslinien: 148, 187, 204, 348 hausamkleistpark-berlin@t-online.de |
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| NEU Dokumentationsband der kulturhistorischen Ausstellung: Verfolgung und Verwaltung Die Rolle der Finanzbehörden bei der wirtschaftlichen Ausplünderung der jüdischen Bevölkerung in Berlin Herausgeber: Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und HAUS am KLEISTPARK, Berlin 2003 Dieser Band ist für 15 Euro direkt zu erwerben bei den herausgebenden Institutionen Schriftliche Bestellungen über: Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz Am Großen Wannsee 56-58 14109 Berlin per FAX 80 50 01-27 oder e-mail: info@ghwk.de Kosten: 15 Euro plus Versandkosten Seit dem Prozess gegen Adolf Eichmann steht der Begriff Schreibtischtäter für die zentrale Rolle, welche die Bürokratie bei der Ermordung der europäischen Juden spielte. Neben der Gestapo und der SS waren es vor allem die Mitarbeiter der normalen Verwaltungsinstanzen, die bei der 1933 beginnenden schrittweisen Entrechtung und Beraubung der jüdischen Deutschen tätig wurden. Besonders einschneidend wirkten die von den Finanzverwaltungen ausgeführten Verwaltungsvorgänge, die Sonderabgaben festsetzten und Vermögen entzogen. Als die Deportationen begannen, waren verschiedene Abteilungen der Finanzbehörden dafür zuständig, die letzte Habe der ermordeten Menschen zu verwerfen. Die Dokumente des Bandes zeigen das Ausmaß der Tätigkeit der Berliner Finanzbehörden und zugleich am Schicksal von zehn jüdischen Familien die Auswirkungen des Verwaltungshandelns. Dem 160seitigen Dokumentationsteil sind vier Basisaufsätze vorangestellt, welche die Dokumente in den Kontext der aktuellen Diskussion über die Rolle der Verwaltung im Nationalsozialismus einbetten. ISBN 3-9808517-3-7 |
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![]() Eingangssituation im HAUS am KLEISTPARK Foto: Gerhard Haug |
![]() "Schreibtische des bürokratischen Handelns" Leihgeber der Tische: Sammlung Werkbundarchiv - Museum der Dinge, Berlin Foto: Gerhard Haug |
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![]() "Die Folgen des Verwaltunghandelns: EXIL" Leihgeber der Tische: Stiftung Stadtmuseum Berlin Foto: Gerhard Haug |
![]() "Die Folgen des Verwaltunghandelns: DEPORTATION" Leihgeber der Tische: Stiftung Stadtmuseum Berlin Foto: Gerhard Haug |
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| Eine Wanderausstellung des Geschichtsortes Villa ten Hompel (Münster) mit einem Berliner Ergänzungsteil. Veranstalter in Berlin: HAUS am KLEISTPARK, Kunstamt Tempelhof-Schöneberg in Kooperation mit der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannseekonferenz Veranstaltungsort: HAUS am KLEISTPARK, Grunewaldstr. 6-7, 10823 Berlin 5. Mai - 1. Juni 2003 Mo bis So, 10 - 18 Uhr donnerstags bis 20 Uhr - Eintritt frei - Öffentliche Führung jeden Sonntag 11 - 12.30 Uhr für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Voranmeldung Tel: 030 - 7560 -47 03 / 69 64 Fax: 030 - 7560 - 4613 e-mail: hausamkleistpark-berlin@t-online.de |
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| "Verfolgung und Verwaltung" Die Rolle der Finanzbehörden bei der wirtschaftlichen Ausplünderung der jüdischen Bevölkerung in Deutschland |
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![]() Innenleben einer Behörde ![]() Staatssekretär im Reichsfinanzministerium, Fritz Reinhardt und seine Mitarbeiter ( 6. v. l. ) ![]() Das Reichsfinanzministerium ![]() Reichsminister der Finanzen Graf Schwerin von Krosigk ( l.) und Staatssekretär Fritz Reinhardt ( r.) ![]() Im April 1938 wurde eine gesonderte Vermögenserklärung für jüdische Bürger eingeführt ![]() Der 17 jährige Werner Bohne am Tag seiner Emigration in die USA (13.12.1937) ![]() |
Als im 19. Jahrhundert die moderne Bürokratie entstand, galt der sachliche, nicht von menschlichen Beziehungen beeinflusste Blick, als positives Merkmal der rational funktionierenden modernen Verwaltung. Was zunächst scheinbar die Gleichbehandlung aller Bürger garantierte, barg auch die Gefahr, dass die Konsequenzen bestimmter Verwaltungshandlungen nicht mehr sichtbar waren. Der Begriff des "Schreibtischtäters" im Zuge der nationalsozialistischen Verfolgung und Vernichtung der Juden symbolisiert die perfide Rolle des rationalen Verwaltungshandelns: |
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