Ein Projekt des HAUS am KLEISTPARK Berlin in Zusammenarbeit mit der Secretaria de Relaciones Exteriores,

der Embajada de México, dem Instituto Cervantes, dem Ibero-Amerikanischen Institut Berlin, der Senatskanzlei Berlin / Städtepartnerschaft Berlin - Mexiko-Stadt, der
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen,

dem babylon berlin:mitte, der Förderband Kulturinitiative Berlin, dem Centre Culturel Franco-Allemand und

der Galerie Bode in Karlsruhe sowie dem Gisèle Freund-Archiv in Paris.





Ausstellungskuratorin
Katharina Kaiser, HAUS am KLEISTPARK

Ausstellungsidee
Renate Reichert

Ausstellungskonzept, Begleitprogramm und Koordination
Gisela Weimann





Ausstellung zu FRIDA KAHLOS
100. Geburtstag

Künstler/-innen
Gisèle Freund Paris
Anne Jud
USA und Berlin
Guillermo Kahlo Mexiko
Antonio Kahlo
Mexiko
Cristina Kahlo
Mexiko
Renate Reichert
Italien
Gisela Weimann Berlin



Ausstellungsdauer
25. Mai – 8. Juli 2007

Verlängerte Öffnungszeiten
Di – So 11.00 bis 19.00 Uhr

• Eintritt frei •


Bitte beachten Sie auch unser Rahmenprogramm
(auf dieser Seite weiter unten)

Sie können sich die Daten (Plakat – 1002 KB) und (Einladung mit Rahmenproramm – 872 KB) auch als PDF-Datei laden und drucken.


HAUS am KLEISTPARK
Kunstamt Tempelhof-Schöneberg
Grunewaldstr. 6-7, 10823 Berlin

Tel.: 7560-6964, Fax: 7560-4613

Fahrverbindung:
U-Bahn: U7 Kleistpark
Buslinien: M 48, 106, 187, 204

e-mail
hausamkleistpark-berlin@t-online.de



Bilder von der Ausstellungseröffnung am 24.05.2007




Für Mexikanische Stimmung sorgte die Gruppe „Mariachi International El Dorado“











Mehr als 500 Gäste waren zur stimmungsvollen
Eröffnung am 24. Mai gekommen. Unter ihnen
der Botschafter, sowie der Kulturattaché
der Mexikanischen Botschaft.
Extra zur Ausstellung aus Paris angereist,
die Großnichte von Frida Kahlo - Cristina Kahlo.
Von ihr selbst, ihrem Vater Antonio Kahlo und
ihrem Großvater Guillermo Kahlo sind Fotos in
der Ausstellung zu sehen.




Mitte: Jorge Castro-Valle K.,
Botschafter der Republik Mexiko,
links: der Kulturattaché José Manuel Cuevas




Mitte: Cristina Kahlo (Urenkelin des Vaters
von Frida Kahlo, Guillermo Kahlo),
rechts: Emma Cecilia Garcia Krinsky
(Fotohistorikerin und Kuratorin/Mexiko)




Besucherin vor Fotos von Guillermo Kahlo (Vater von Frida Kahlo)




Für von links: Die Künstlerinnen
Renate Reichert und Gisela Weimann




Besucherin vor Arbeit von Renate Reichert




Besucher vor Arbeit von Gisela Weimann




Besucherin vor Arbeit von
Gisèle Freund




Fotografien von Wilhelm (Guillermo) Kahlo




Besucherin vor Arbeiten von
Cristina Kahlo





Starker Zuspruch findet der Büschertisch
über Frida Kahlo




Blick in die Ausstellungshalle mit
Fotografien von Wilhelm (Guillermo) Kahlo, Arbeiten von Cristina Kahlo, Antonio Kahlo: „Frida“ ca. 1950 und Gisèle Freund: „Frida malt ihren Vater“ 1950-52




"Fridas Shop" im Foyer von Renate Reichert






Weitere Informationen




Anne Jud, aus der Serie: „Meine amerikanischen Souvenirs“, 2002/2004




Gisèle Freund: „Frida malt ihren Vater“ 1950-52




Mexikanische Volkskunst:
„La muer te"




Am 6. Juli 1907 wurde Frida Kahlo im Blauen Haus in Coyoacán, einem malerischen alten Viertel im Süden von Mexiko-Stadt, als Tochter der katholischen Mestizin Matilde Calderón und des aus Pforzheim stammenden Fotografen Wilhelm Kahlo geboren. Beim Zusammenstoß eines Omnibusses und einer Straßenbahn wurde sie 1925 schwer verletzt, musste sich mehreren Operationen unterziehen, litt ihr Leben lang unter Schmerzen und starb mit nur 47 Jahren am 13. Juli 1954.

Es waren nicht nur ihre Schönheit, stilisierte Selbstinszenierung und Lebenslust, sondern gerade die tragischen Umstände ihres Lebens und die psychische Energie, mit der sie dennoch ein umfangreiches, ungewöhnliches Oeuvre geschaffen hat, das sie schon zu ihren Lebzeiten zu einem Mythos werden ließ, und die Menschen, die ihr begegneten, faszinierten und inspirierten. Sie zählt heute zu den herausragenden Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.

Mit der Ausstellung und einem Begleitprogramm
renommierter mexikanischer und deutscher Wissenschaftler/-innen werden unterschiedliche Aspekte der Rezeption von Leben und Werk Frida Kahlos ausgelotet: Im Kunst-Kontext (Foto und Film), in der Volkskunst, aber auch in der internationalen feministischen Bewegung.

Im Eingangsraum der Galerie begegnen die Besucher/-innen der Künstlerin Frida Kahlo auf Fotos, die
Gisèle Freund zwischen 1950 und 1952 von ihr im Blauen Haus in Coyoacán gemacht hat. Ein besonderer Focus der fotografischen Darstellung gibt darüber hinaus einen Einblick in die kreative Tradition der Künstlerfamilie Kahlo. Es wird eine Auswahl von Fotografien von Wilhelm (Guillermo) Kahlo aus den Beständen des Ibero-Amerikanischen Instituts zu sehen sein, Fotos von Frida Kahlos Neffen Antonio Kahlo und die Serie „Noviembre dos“ (kostümierte Kinder am Tag der Toten) seiner Tochter, der Fotografin Cristina Kahlo, einer Urenkelin von Guillermo.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung ist eine Hommage an Frida Kahlo von zwei Künstlerinnen:
Renate Reichert (Italien) zeigt hundert Variationen über Frida Kahlos Bild “Die beiden Fridas” aus ihrer Arbeitsserie “Frida mi Vida“. Gisela Weimann (Berlin) stellt unter dem Kahlo-Zitat “Wozu brauche ich Füße, wenn ich Flügel zum Fliegen habe?” hundert Aquarelle aus ihrem “Tepoztlaner Tagebuch“ vor.



Gisela Weimann: „Tepotzlaner Tagebuch“, 2.9.1980





Antonio Kahlo: „Frida“ ca. 1950




Cristina Kahlo: aus der Serie „Noviembre dos“ 2004-05




Mexikanische Volkskunst: „Fridita"





Renate Reichert: „Milagros, milagritos“ 1998







Mexikanische Volkskunst: „Totentanz"



Rahmenprogramm





DIENSTAG,
29. MAI 2007,
19.00 Uhr

Ibero-Amerikanisches Institut
Simón-Bolívar-Saal
Potsdamer Str. 37
10785 Berlin,
Tel. 2662526













Emma Cecilia García Krinsky: “Frida a través del lente fotográfico” (Frida durch das Objektiv der Fotokamera)

John Mraz: “Frida va al cine” (Frida kommt ins Kino). In spanischer Sprache mit deutscher Simultanübersetzung.

Emma Cecilia García Krinsky, (Fotohistorikerin, Koordinatorin der Fundación Cultural Mariana Yampolsky, Mexiko-Stadt) stellt die mexikanische Portraitfotografie zwischen 1920 und 1955 vor und zeigt den Blick auf Frida Kahlo durch das Objektiv der Kamera, sowohl von deutschen Emigranten wie dem Maler Juan Guzmán und ihrem Vater Guillermo Kahlo als auch von den großen mexikanischen Fotografen der Zeit.
Professor Dr. John Mraz, (Kunstwissenschaftler, Universidad Autónoma de Puebla) analysiert zwei Filme über Frida Kahlo und ihre Beziehung zu Diego Rivera, vergleicht dabei Wirklichkeit und Fiktion sowie die Unterschiede zwischen der US-amerikanischen und der mexikanischen Darstellung: Frida, naturaleza viva (Paul Leduc, 1983) und Frida (Julie Teymor, 2002).


DONNERSTAG,
31. MAI 2007,

19.00 Uhr

HAUS am KLEISTPARK
Grunewaldstraße 6-7
10823 Berlin,
Tel. 7560-6964






Eli Bartra: “Irradiaciones de Frida Kahlo“ (Frida Kahlos Ausstrahlung). In englischer Sprache.

Professor Dr. Eli Bartra, (Philosophin und Spezialistin für weibliche Ästhetik, Universidad Autónoma Metropolitana, Mexiko-Stadt) zeigt und analysiert Metamorphosen von Frida Kahlos Werk, das in der mexikanischen Volkskunst in Form von “Friditas“ (kleinen Fridas), Nachbildungen ihrer Bilder aus Ton, und in der zeitgenössischen bildenden Kunst in Europa und Mexiko in vielfältiger Weise wieder aufersteht.


DIENSTAG,
12. JUNI 2007,

19.00 Uhr

HAUS am KLEISTPARK
Grunewaldstraße 6-7
10823 Berlin,
Tel. 7560-6964





Annette Seemann: “Ich habe mich in eine Heilige
verwandelt“

Dr. Annette Seemann, (freie Autorin, Weimar) betrachtet Religion und Kunst im Leben von Frida Kahlo unter vier Aspekten: Die eigenen Wurzeln in Katholizismus und Judentum; ihr Verhältnis zur altmexikanischen Religion und dem Totenkult; ihre Selbststilisierung zur Heiligen und der Marxismus als Religionsersatz und Frida Kahlo als linke Feministin "avant la lettre"?


DONNERSTAG,
28. JUNI 2007,
19.00 Uhr


HAUS am KLEISTPARK
Grunewaldstraße 6-7
10823 Berlin,
Tel. 7560-6964






Gaby Franger-Huhle: “Frida - eine Legende“

Professor Dr. Gaby Franger-Huhle, (Sozialwissenschaftlerin, Fachhochschule Coburg) untersucht die Hintergründe für den kometenhaften Aufstieg Frida Kahlos zur Kultfigur der feministischen Bewegung seit den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts, der weite Räume der Interpretationen ihrer Wurzeln, ihres Lebens und Leidens und ihres Liebens öffnete. Eine Spurensuche nach skurrilen Details und aufgeregten Spekulationen über das Leben einer einzigartigen Künstlerin.


FREITAG,
6. JULI 2007,
Einlass ab 19.00 Uhr


babylon berlin:mitte
Rosa-Luxemburg-Str. 30
10178 Berlin
Tel. 242 59 69
Eintritt: 6,50 Euro








Festveranstaltung:
Frida Kahlos 100. Geburtstag

Begrüßung:
Gonzalo del Puerto, Leiter der Kulturabteilung des Instituto Cervantes in Berlin.

Film:
“Frida, naturaleza viva“ (Paul Leduc, 1983)

Live-Musik:
Die “Mariachi Internacional El Dorado”
singen die von Frida Kahlo besonders geliebten “Corridos”, gefühlvolle populäre mexikanische Lieder von Liebe, Leid und Heldentaten.






HAUS am KLEISTPARK
Kunstamt Tempelhof-Schöneberg
Grunewaldstr. 6-7, 10823 Berlin

Tel.: 7560-6964, Fax: 7560-4613

Fahrverbindung:
U-Bahn: U7 Kleistpark
Buslinien: M 48, 106, 187, 204

e-mail
hausamkleistpark-berlin@t-online.de


2 Dokumentationen zu früheren Projekten erhältlich

1. Reader & CD-ROM über das Stadtkunst-Projekt
TRANSPORTALE
Positionen zur Kunst im Stadtraum



160 Seiten, SW, Paperback und einer CD-RMM
ist im Buchhandel und über den Vertrieb: Vice Versa
ISBN 3-00-013718-1 für 18,00 Euro zu beziehen.


Zum Projekt: transportale



2. Dokumentationsband
der kulturhistorischen Ausstellung:
Verfolgung und Verwaltung
Die Rolle der Finanzbehörden bei der wirtschaftlichen Ausplünderung
der jüdischen Bevölkerung in Berlin



Die Dokumentation können Sie über das
Haus der Wannseekonferenz
Tel: 0049 - (0) 30 - 805001 -0
Fax: 0049 - (0) 30 - 805001 -27
Mail: info@ghwk.de
unter der ISBN 3-9808517-3-7 für den Preis von 15,00 Euro beziehen

Weiter Informationen erhalten Sie unter:
www.ghwk.de



Zur Ausstellung: "Verfolgung und Verwaltung"






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