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Einführungsrede von
Katharina Kaiser als
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Mit freundlicher Unterstützung


Wüstenrot Stiftung




Berlin Story Verlag




Aus Anlass dieser Ausstellung erscheint im Berlin Story Verlag das Buch
„BERLIN, Blicke – Ein Fotopreis schreibt subjektive Stadtgeschichte 1990–2010“
mit Texten von Katharina Kaiser, Enno Kaufhold und Barbara Lauterbach.
Mit zahlreichen Farbabbildungen, 152 Seiten, Hardcover.
In der Ausstellung: 10,00 Euro, im Buchhandel: 16,80 Euro.




BERLIN, Blicke
Ein Fotopreis schreibt subjektive Stadtgeschichte 1990-2010

Die beteiligten Fotografinnen und Fotografen:
Karine Azoubib, Peter Bajer, Ute und Bernd Eickemeyer, Ludovic Fery, Fred Hüning, André Kirchner, Wolf Klein, Hans-Peter Klie, Natalie Kriwy, Karl-Ludwig Lange, Thomas Leuner, Winfried Mateyka, Michael Nager, Ildar Nazyrov, Jens Oliver Neumann, Lothar M. Peter, Nelly Rau-Häring, Florian Rexroth, Wolfgang Ritter, Orit Siman-Tov, Arnd Weider, Janina Wick.

Ausstellung:

31. Mai bis 7. August 2011
Di. bis So.: 10–19 Uhr

– Eintritt frei –


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HAUS am KLEISTPARK,
Kunstamt Tempelhof-Schöneberg
Grunewaldstraße 6 – 7,
10823 Berlin
Tel.: 90 277-6964,
Fax: 90 277-4613
e-mail
hausamkleistpark-berlin@t-online.de

Fahrverbindungen:
U7 KLEISTPARK;
BUS M48, M85, 106, 187, 204




BERLIN, Blicke*
– Ein Fotopreis schreibt subjektive Stadtgeschichte 1990–2010
Es gibt Fotos, die sich in das Gedächtnis einschreiben – gerade weil Sie nicht versuchen, etwas zu repräsentieren. Sie zeigen das Lebensgefühl einer bestimmten Zeit in Bildern von Stadträumen, Menschen, Architekturen und Dingen. Solche Fotos sind in dieser Ausstellung im HAUS am KLEISTPARK und einem begleitenden Fotobuch versammelt. Sie eröffnen den Besuchern neue Blicke auf Berlin und bieten ihnen die Chance, subjektive, poetische, kritische und fremdartige Wahrnehmungen zu machen.
Gezeigt werden Foto-Serien von Preisträgerinnen und Preisträgern eines Fotopreises in Schöneberg und Tempelhof, der seit 20 Jahren ausgeschrieben wird. Dieser in Berlins Bezirken einmalige Preis eröffnet eine sehr subjektive Sicht auf 20 Jahre Bezirks-Geschichte und spiegelt zugleich 20 Jahre Stadtfotografie in Berlin wider. Eine Fachjury – zusammengesetzt aus Experten von Fach- und Hochschulen, Kunstvereinen, Museen sowie aus Fotohistorikern und Journalisten – hat auf zwei Dinge geachtet: Erstens, dass in den prämierten Fotoserien etwas Allgemeines über das urbane Leben am Beispiel von Schöneberger und Tempelhofer Motiven zum Ausdruck kommt und zweitens, dass das Niveau der Arbeiten eigensinnig ist und zugleich auch die aktuellen Debatten zur Fotoästhetik und über das gewandelte Selbstverständnis der Fotografen als Künstler aufnimmt. Die Themen haben die Foto-Künstlerinnen und -Künstler selbst gewählt und über längere Zeit als Projekte realisiert. Auf diese Weise ist eine Sammlung zusammengekommen, deren Spektrum von der klassischen Autoren- und Architekturfotografie bis zur konzeptuellen Fotografie reicht.
Diese Ausstellung und das begleitende Fotobuch können daher vielfältige Anregungen für all jene Betrachterinnen und Betrachter geben, die sich mit offenen Augen durch die Stadt bewegen, an Fotografie interessiert sind und die selbst fotografieren.

*Der Titel wurde in Anlehnung an den Buchtitel von Rolf Dieter Brinkmann „Rom, Blicke“ gewählt. Mit diesem posthum 1979 bei Rowohlt erschienenen Collageband aus Tagebuchtexten und Fotos wurde die Diskussion über Stadtfotografie Anfang der 1980er Jahre nachhaltig angeregt.




Bilder von der Eröffnung und dem Fest am 29. Mai 2011










Große Stirnwand , Mittelraum mit 22 fotografischen Positionen und Leselounge




Blick in Ausstellungsraum mit Arbeiten von:






Hüning, Kriwi, Nager, Bajer (Dunkelkammer),
Kirchner, Azoubib,Rexrot( v.links)




Blick in Ausstellungsraum mit Arbeiten von Leuner, Rau-Häring, Peter, Mateyka (v.links)







Ritter, Nazyrow, Siman-Tov, Mateyka (v.links)




Barbara Lauterbach (Kuratorin) im Gespräch mit Dr. Enno Kaufhold (beide Autoren Katalogbuch)







Die Kuratorinnen Barbara Lauterbach und
Katharina Kaiser (Leiterin des Haus am Kleistpark
und Initiatorin des Fotopreises)




Johannes Bauer: Selbstgespräch mit Posaune im Treppenhaus des Haus am Kleistpark







Plakate von Fotoausstellungen der letzen
30 Jahre im HaK, im Vordergrund Retrospektive
von Robert Capa 1986










Gartenfest mit dem Zeitzeugen und Komponisten Ilja Bergh (am Klavier), Udo Agnesens (Pianist, stehend)




Foto oben: Viele waren gekommen
hier u.a. Prof. Hermann Pfütze (Vordergrund)

Foto unten: Feuerwerk von Stephan Haupt
an der kriegszerstörten Rückseite des
Haus am Kleistpark











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